Es gab eine Zeit

Ein Meister der Zuversicht und Ermunterung.

Sri Chinmoy war ein Meister der Zuversicht und Ermunterung. Nachfolgend ein frühes Gedicht, welche diese Qualitäten besonders gut widerspiegelt und gerade für das bald beginnende neue Jahr diese Zuversicht und Ermunterung in reichem Maße zu schenken vermag.
Es ist dem Gedichtband “Meine Flöte” entnommen und wurde von Sri Chinmoy darüber hinaus zu einem Lied vertont.

Es gab eine Zeit

Es gab eine Zeit, als ich strauchelte und strauchelte.
Aber jetzt klettere ich hinauf und klettere hinauf, weit jenseits,
Sehr weit jenseits, weit über das endlose Jenseits meines Ziels hinaus.
Und dennoch weist mich mein Kapitän an: “Geh weiter, geh weiter!”

Ich-Werdung

Ein Gedicht von Gerhard Reisch

Nachstehend ein schönes Gedicht den etwas in Vergessenheit geratenen Poeten Gerhard Reisch.

Ich-Werdung

Es musste einst aus Geisteswirklichkeiten
Das Menschenwesen sich lösen
Und sterbend tauchen
In dunkle Daseinsgründe.
Und in den finstern Tiefen
An der Widermacht des Todes
Die Kraft des Ich entzünden.
Als Leuchtewesen steigt es nun empor
Ins helle Geisteslicht,
Verbindend so die Tiefen mit den Höhen.”

Worte als Wegweiser zur Seele

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Worte sind Wegweiser zur Seele.

Worte sind Wegweiser zur Seele, um sich dort selbst aufzulösen. Sie sind sozusagen Vorboten einer höheren Wirklichkeit, die sich selbst aufopfern, wenn diese Wirklichkeit erkannt und ins Leben des Einzelnen gebracht wurde. Besonders schön kommt diese Wahrheit in den Gedichten des großen spirituellen Meisters Sri Chinmoy zum Ausdruck. Wie auch in nachstehenden Zeilen aus Sri Chinmoys lyrischem Buch “Im Garten des Liebeslichtes”:

“Jenseits von Sprache und Denken,
In den Fluss ewig strahlenden Lichtes
Taucht mein Herz.
Heute sind zahllose Türen,
Die Jahrtausende geschlossen waren,
Weit aufgetan.”

Herzblüten - eine poetische Blüte für jeden Tag

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Jeder Tag eine Blüte.

Astrologisch gesehen wird das Jahr in zwölf Abschnitte unterteilt, die alle ihre speziellen Besonderheiten aufweisen. Sie können in ihrer Gesamtheit auch als eine Art Gleichnis betrachtet werden. Als Gleichnis für das Rad oder die Vollkommenheit des Lebens. Gleichzeitig ist das Jahr jedoch viel mehr, als es die Summen seiner Einzelteile aufzuzeigen versucht. In seinem poetischen Buch “Herzblüten” wandelt der Schriftsteller, Meditationslehrer und Yogi Sri Chinmoy auf diesen Spuren des Jahreszyklusses. Hierbei hat er jedem Monat eine Qualität zugedacht, die ihm, in spiritueller Hinsicht, Sinn und Zweck geben. Wie eine meditative Perlenkette reiht sich dadurch Tag an Tag, Woche an Woche, Monat an Monat und lässt das Jahr in seiner ganzen Blüte erstrahlen - eine Blüte für jeden Tag. Continue reading →

Ulrike Meyfarth - nach 12 Jahren nochmals Gold

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Noch einmal nach 12 Jahren.

12 Jahre sind im Leben eine recht lange Zeit. In der Leichtathletik sind sie jedoch eine Ewigkeit. Die Wiederholung eines Olympiasieges ist natürlich möglich, kommt aber eher selten vor - und dann vier Jahre später. Hingegen eine Medaille, geschweige denn Goldmedaille, 12 Jahre später noch einmal zu gewinnen, ist eine wirkliche Rarität. Ulrike Meyfarth ist dieses außerordentliche Kunststück in ihrer Disziplin, dem Hochsprung, gelungen. Zuerst als junges Mädchen 1972 in München, dann 1984 als erwachsene Frau in Los Angeles. Continue reading →

Michael Groß: Der Mann, den sie “Albatros” nannten

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Von Wasser und Bewusstsein.

“Wasser symbolisiert Bewusstsein”, sagt der spirituelle Lehrer und Freund des Sports Sri Chinmoy. Wer die Bedeutung dieser Worte im täglichen Training wohl besonders intensiv erfahren hat, ist die deutsche Schwimmlegende Michael Groß, den man auf Grund seiner enormen Armspannweite und der Art und Weise wie er dadurch durchs Wasser pflügte einfach den “Albatros” nannte. Continue reading →

Juan Manuel Fangio: Die Formel-1-Legende

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Juan Manuel Fangio: Die schnellste Geschwindigkeit.

“O gewähre mir die schnellste Geschwindigkeit”, sagt der Poet, Yogi und Freund des Sports Sri Chinmoy zu Beginn eines seiner zahlreichen Lieder. Auf wen könnte dieser Satz besser zutreffen, wie auf den Mann den man bloß “Maestro” nannte: Juan Manuel Fangio? Er gewann nicht nur fünf Weltmeistertitel und davon vier in Folge, sondern vollbrachte dieses Kunststück auch mit vier verschiedenen Automobilmarken. Continue reading →

Umweltschutz und das Gefühl der Einheit

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Umweltschutz und die Einheit mit allem.

Das tiefste Gefühl des Menschen ist das Gefühl der Einheit mit allen Dingen oder des “Einsseins”, wie es der spirituelle Lehrer und Yogi Sri Chinmoy bezeichnet. Diese Emotion der Verbundenheit umfasst sowohl das Menschliche, wie auch das Göttliche. Das heißt sowohl jene Welt die als Um-Welt wahrgenommen wird, genauso wie die Welt des Mystischen, Geheimnisvollen und Verborgenen. Das Göttliche ist jedoch die Quelle von allem. Wenn man daher von Umwelt-Schutz spricht, könnte man gleichsam auch von Selbst-Schutz sprechen. Denn wenn alles in Wahrheit eins ist, wo verläuft dann die Trennlinie zwischen “mein” und “dein”, von “mir” und dem “da außen”? Continue reading →

Mit dem Zug an die Nordspitze Skandinaviens - ein Reisebericht, Teil 3

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Freiheit.

Der Stockholmer Hauptbahnhof liegt bereits weit, weit zurück. Es ist dämmrig geworden. Schweigend gleitet der Zug durch die Nacht. Es scheint, als sei die hereinbrechende Dunkelheit ein Vorbote der großen Einsamkeit, in die der lange Schienenstrang führt. Selbst die Gedanken verbieten sich ihre eigene Existenz, fast so, als wollten auch sie der Tiefe und Leere der mächtigen Landschaft ihre Reverenz erweisen. Niemand weiß genau wohin die Fahrt gehen wird und welche Eindrücke und Abenteuer sie wohl bereit hält. Das einzige, was den Raum erfüllt, ist ein lebendiges und intensives Gefühl der freudigen Erwartung, welches vom gleichmäßigen Dahingleiten der Wagenräder noch verstärkt wird. Der Blick erkennt längst nur noch sein eigenes Spiegelbild, wenn er andächtig versucht die geheimnisvolle und unbekannte Umgebung jenseits des Abteilfensters zu erkunden. Zu schwarz und lichtentfremdet ist sie bereits geworden. Das menschliche Auge ist zu schwach, ihren nächtlichen Schleier zu durchdringen. Schließlich wird alles vom mächtigsten Arm des Schlafes, der Müdigkeit übermannt. Continue reading →

Mit dem Zug an die Nordspitze Skandinaviens - ein Reisebericht, Teil 2

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Schweden entdecken - von West nach Ost oder auf den Spuren von Nils Holgerson.

Die dänische Küste um Frederikshavn ist längst aus dem Blickfeld entschwunden. Das Meer liegt ruhig und stumm unter dem weiten Horizont. Nur ab und an wird die friedliche Stille von lautem Möwengeschrei unterbrochen. Im großen Rumpf des Fährschiffes herrscht allerlei Treiben. Jedoch hier, auf dem obersten Deck, ist alles angenehm verhalten. In einiger Entfernung, scheinen auf einmal kleine Konturen sichtbar zu werden. Die schwedische Küste? Die distanzierten Silhouetten verdichten sich und nun werden erste Landstriche auch dem bloßen Auge sichtbar. Die Vorfreude steigt. Das tiefe Meeresblau hat jetzt einen etwas türkisnen Farbton angenommen. Langsam läuft das riesige Fährschiff in die Bucht von Göteborg ein. Das gelbe Kreuz auf blauem Hintergrund, die Nationalflagge Schwedens, weht zur Begrüßung. Genauso wie ein überdimensionales, fahnenartiges Schild auf dem in großen, leuchtenen Buchstaben geschrieben steht: “Willkommen in Göteborg, dem Herzen Skandinaviens!” Continue reading →